Irlands Aufbruchstimmung: Wie das keltische Fest Beltane die Outdoor-Saison eröffnet   

Mit Beltane am 1. Mai beginnt die Blütezeit: Natur erwacht, Lämmer auf den Wiesen, ideales Wetter für Outdoor-Touren.

Allgemein, Tourismus
18.03.2026 | Tourism Ireland

Irlands Aufbruchstimmung: Wie das keltische Fest Beltane die Outdoor-Saison eröffnet   

Mit dem traditionellen Fest Beltane am 1. Mai beginnt auf der grünen Insel eine Zeit des Aufbruchs: Landschaften blühen auf, Lämmer bevölkern die Weiden und das milde Klima lockt früh zu Outdoor-Abenteuern entlang der Küsten und in den Nationalparks. Für Reisende bedeutet diese Zeit die perfekte Balance: authentische Kultur trifft auf beeindruckende Landschaften und das alles noch vor der Sommersaison. 

Wenn die Feuer von Beltane brennen  

Ein Feuer symbolisiert Beltane, das keltische Fest zum Beginn des Sommers, das in Irland bis heute mit alten Ritualen und neuer Kultur gefeiert wird. © Tourism Ireland, Beltane Fire Festival

Am 1. Mai erwacht Irland mit einem uralten Ritual zu neuem Leben: Beltane, das keltische Fest, das den Übergang vom Frühling zum Sommer markiert. Traditionell wurden große Feuer entzündet, um Fruchtbarkeit und Neubeginn zu feiern – eine Symbolik, die bis heute nachwirkt. Am mythischen Hill of Uisneach, dem geografischen und spirituellen Zentrum Irlands, versammeln sich noch immer Menschen, um diese jahrtausendealte Tradition zu erleben. Auch andernorts wird Beltane heute wieder gefeiert: In Nordirland greifen Veranstaltungen wie das Beltane Fire Festival alte keltische Bräuche auf und interpretieren sie neu mit Musik, Tanz und symbolischen Feuerritualen. So verbindet das Fest historische Traditionen mit moderner Kultur und markiert zugleich den Beginn einer besonderen Jahreszeit auf der grünen Insel. 

Die grüne Insel zeigt sich von ihrer schönsten Seite   

Blühende Wildblumen vor den Kerry Cliffs zeigen Irlands Frühling von seiner farbenprächtigen und noch angenehm ruhigen Seite.© Tourism Ireland 

Wildblumen säumen die gewundenen Landstraßen, während Weißdorn und Schlehe die Hecken in duftendes Weiß tauchen. Das milde atlantische Klima – beeinflusst vom Golfstrom – lässt die Wiesen schon früher als in vielen Teilen Europas in sattem Grün erstrahlen. Entlang des Wild Atlantic Way leuchten Rhododendren in kräftigen Farben, während die Küstenlandschaften noch ruhig und ursprünglich wirken. In den zahlreichen Gärten Irlands, wie beispielsweise in den Mount Usher Gardens in Wicklow, entfalten sich ein wahres Blütenmeer aus Azaleen, Magnolien und Kamelien. Nationalparks wie Killarney oder Glenveagh präsentieren sich in frischem Grün, während in den Moorlandschaften die ersten Pflanzen zu blühen beginnen. Gleichzeitig öffnen historische Anwesen ihre prächtigen Gartenanlagen, von Mount Stewart in Nordirland bis zu den italienisch inspirierten Gärten auf Garnish Island. Der Vorteil: Viele dieser Naturschätze lassen sich vor der Hauptsaison noch in aller Ruhe entdecken. 

Beste Bedingungen für Outdoor-Abenteuer  

Zwei Kajakfahrer auf dem Blackwater River bei Villierstown: Irlands Frühling ist die ideale Zeit für aktive Naturerlebnisse. © Tourism Ireland

Mit dem Frühling beginnt in Irland auch die ideale Zeit für Aktivurlauber. Dank des milden Klimas sind viele Outdoor-Aktivitäten hier oft schon früher als zuhause möglich. Wanderer erkunden die Küstenwege entlang dramatischer Klippen, während Radfahrer die noch ruhigen Landstraßen durch Regionen wie Kerry oder Connemara genießen. Auch für Wassersportler startet die Saison: Surfer finden an den Atlantikstränden von Donegal, Sligo oder Clare bereits im Frühjahr ideale Bedingungen, während Kajakfahrer ruhige Buchten und Flüsse erkunden. Kletterer und Boulderer zieht es an die Felsen der Mourne Mountains oder an die spektakulären Granitklippen entlang der Küste. Die Tage werden länger, die Temperaturen milder und bieten beste Voraussetzungen, um die Natur aktiv zu erleben. 

Darf’s ein bisschen mehr sein?  

Auch bei den Ponys am EcoTrail Wicklow erwachen die Frühlingsgefühle, wenn sie wieder durch die Landschaften ziehen können. © Tourism Ireland

Wer sich im Urlaub etwas Besonderes gönnen möchte, findet im Frühling auch außergewöhnliche Naturerlebnisse: In Donegal führen geführte Alpaka-Wanderungen durch die raue Küstenlandschaft, während Besucher in den Doolin Caves bei den Cliffs of Moher eine beeindruckende unterirdische Tropfsteinwelt erkunden können. Viele Reisende nutzen den Frühling zudem für einen zusätzlichen Abstecher auf eine der vorgelagerten Inseln und hängen dort einfach noch eine Nacht dran. Achill Island vor der Küste von Mayo lockt mit wilden Stränden und spektakulären Klippenlandschaften, während Inishbofin vor Connemara mit einsamen Wanderwegen, weißen Sandbuchten und entspanntem Inseltempo begeistert. 

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