Reisen mit gutem Gewissen: Tourism Fiji präsentiert klimaresiliente Angebote
Fiji stärkt Klimaresilienz und lädt Reisende ein, Teil der Lösung zu werden
Reisen mit gutem Gewissen
Fiji stärkt Klimaresilienz und lädt Reisende ein, Teil der Lösung zu werden
Der Klimawandel stellt Inselstaaten wie Fiji vor große Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen gerade hier innovative Modelle, wie Gemeinschaften widerstandsfähiger werden und Tourismus aktiv zum Schutz der Natur beitragen kann. So zeigt eine aktuelle Studie der Universität Marburg, dass selbst in Teilumsiedlungen Chancen für die Gemeinschaft entstehen können. Viele Dörfer berichteten darin von gestärktem sozialem Zusammenhalt, besseren Zukunftsperspektiven und einer neuen Wertschätzung für ihr kulturelles Erbe. Fiji greift diese positiven Ansätze auch touristisch auf: Mit nachhaltigen Projekten, sozialem Unternehmertum und Kampagnen wie „Loloma Hour“ schafft der Inselstaat Wege, wie Tourismus nicht nur konsumiert, sondern aktiv zur Klimaresilienz beiträgt.

Talanoa Treks
#1 Wandern, das verbindet: Talanoa Treks als Brücke zwischen Dörfern und Gästen
Wer Fiji nur mit türkisfarbenem Wasser verbindet, wird im Hochland überrascht: Üppige Wälder, grasbewachsene Hügel und Flusstäler prägen die Kulisse, die Outdoorfans auf den Touren vonTalanoa Treks erleben. Marita und Matt Manley, zwei Briten, die seit 2006 in Fiji leben, haben ein Modell entwickelt, das Dörfer aktiv beteiligt. Jede Tour wird gemeinsam mit den Dörfern geplant und umgesetzt, die Einnahmen fließen direkt in lokale Projekte. „Talanoa bedeutet auf Fijianisch erzählen, zuhören, miteinander in Austausch treten – genau darum geht es uns“, sagt Mitgründerin Marita Manley. Wer mit Talanoa Treks unterwegs ist, teilt Mahlzeiten mit Familien, trinkt Kava mit Dorfältesten und erlebt hautnah, wie wichtig Gemeinschaft im Alltag der Inseln ist. Der Tourismus wird so zur Einnahmequelle und zur Plattform, um kulturelles Wissen lebendig zu halten.

#2 Unterwasserwelt im Wandel – und ein Haiflüsterer als Hoffnungsträger
In Fiji trifft man auf bis zu acht Haiarten – ohne Käfig, dafür mit Respekt und jahrzehntelanger Erfahrung. Der Tauchpionier Brandon Paige, Betreiber von AquaTrek in Pacific Harbour, gilt als „Haiflüsterer“. Seine Tauchgänge sensibilisieren Besucher für die Bedeutung dieser Tiere im Ökosystem und wurden international mit dem Skål Ecotourism Award und dem Tourism for Tomorrow Award ausgezeichnet. Seit 1999 setzt sich Paige für den Schutz der Haie ein und zeigt, dass nachhaltiger Tauchtourismus einen direkten Beitrag zur Bewahrung der Ozeane leisten kann.

ubati Great Sea Reef Resort.
#3 Solarstrom, Frauenpower und Zero-Waste: Nukubati Great Sea Reef Resort
Das Nukubati Great Sea Reef Resort an einem der größten Korallenriffe der Welt gilt als Vorreiter nachhaltiger Luxuskonzepte. Unter der Leitung von Lara Meliki Vokai setzt das Eco-Resort auf Solarenergie, Regenwassernutzung, biologische Kreislaufsysteme und lokale Ressourcen. „Meine Mutter baute dieses Resort vor 35 Jahren, als eine der ersten Unternehmerinnen Fijis. Ihr Mut inspiriert mich, Nachhaltigkeit und Female Empowerment weiterzuführen“, sagt Vokai. Die enge Zusammenarbeit mit Dörfern ermöglicht Arbeitsplätze, Wissenstransfer und ein Modell, das zeigt: ökologischer Luxus und Community Empowerment schließen sich nicht aus.

#4 Corals for Conservation: Superkorallen gegen die Krise
Der Klimawandel trifft Korallenriffe weltweit, doch in Fiji entsteht Pionierarbeit. Die NGO Corals for Conservationvon Korallenforscher Austin Bowden-Kirby züchtet wärmeresistente „Superkorallen“, die steigenden Temperaturen besser standhalten. „Korallen geben Menschen Hoffnung und diese Hoffnung brauchen wir gerade jetzt“, sagt Bowden-Kirby. Gemeinsam mit Fischerdörfern und Hotels werden geschützte Zonen eingerichtet, Korallen aufgeforstet und mit dem Programm Coral Gardener sogar ein neuer Beruf geschaffen. Prominente Unterstützung fanden sie kürzlich in Chris Hemsworth und Matt Damon, die zusammen mit den Coral Gardeners neue Korallen auf Malolo Island pflanzten.

#5 Loloma Hour: Die weltweit erste Happy-Hour für Umwelt & Gemeinschaft
Mit der Einführung der „Loloma Hour“ setzt Fiji einen neuen internationalen Standard im nachhaltigen Tourismus. Reisende werden eingeladen, eine Stunde ihres Aufenthalts für Natur- oder Gemeinschaftsprojekte einzusetzen, etwa bei Aktivitäten wie Mangrovenplanzung, Beach Cleanups, Korallenaufforstungne oder Artenschutzinitiativen. Nur ein Jahr nach Einführung der Initiative zeigt sie schon Wirkung: 12.354 Loloma Hours wurden bereits von Gästen, Hotels und lokalen Communities geleistet, weit mehr als die ursprünglich angesetzten 5.000 Stunden. „Fijianer wissen: Glück entsteht, wenn man teilt. Mit der Loloma Hour geben wir Gästen die Chance, ein Teil dieser Philosophie zu werden“, sagt Conny Schütz, Market Manager DACH bei Tourism Fiji. Bereits dabei sind Resorts wie Six Senses Fiji, InterContinental Fiji, VOMO Island, Shangri-La Yanuca Island, Jean-Michel Cousteau Resort, Kokomo Private Island und Nukubati. Wie präsent das Thema Klimaschutz in Fiji generell ist, zeigt die Verleihung des „alternativen Nobelpreises“ im Herbst dieses Jahres. Dank Studierenden aus Fiji hat der Internationale Gerichtshof eine saubere Umwelt zum Menschenrecht erklärt. Für ihren Einsatz wurde die Pacific Islands Students Fighting Climate Change (PISFCC) mit dieser Auszeichnung gewürdigt. Sie steht symbolisch für etwas, das auch für Reisende in Fiji lebendig wird: gemeinschaftliches, rechtlich fundiertes Handeln gegen die globalen Klimafolgen, nicht als letzte verzweifelte Reaktion, sondern als strategische, positive Initiative. Wer nach Fiji reist, erlebt nicht nur Naturparadiese, sondern wird Teil einer Bewegung, die Hoffnung macht.
Über Tourism Fiji
Fiji – Where happiness comes naturally!
Glitzernde azurblaue Gewässer, palmengesäumte weiße Sandstrände und üppige grüne Regenwälder mit Wasserfall-Trekking und Kajak-Touren – die 333 Inseln Fijis sind ein ideales Urlaubsziel für Abenteurer, Kulturbegeisterte und Romantiker. Dank der guten Anbindungen über Hong Kong, Singapur, Tokio, Los Angeles, San Francisco und Vancouver lohnt sich das Inselparadies im Südpazifik nicht nur als Zwischenstopp von Australien und Neuseeland aus.
Jede Insel hat ihre eigene Persönlichkeit und ganz spezielle Ecken. Es sind die Menschen, die Kultur, der warme Bula-Spirit, die frischen Früchte und andere kulinarische Köstlichkeiten, die Fiji besonders und die Besucher rundum glücklich machen.